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                    Bluff
 
Das Lügbetrügundschätzmal-Spiel
Spiel des Jahres 1993
Hmm... wieviele Vierer könnten es sein? Domunik setzt auf acht, ich selber habe aber nur zwei. Wenn ich erhöhe glaubt mir Sascha sowieso nicht. Er glaubt mir nie etwas. Da hilft auch kein Bluffen mehr. Nicht bei Sascha. Ich setze also doch auf neun Vierer, in der Hoffnung mal Glück zu haben. Sascha glaubt es (wie erwartet) nicht und, tatsächlich, es gibt nur acht Vierer. Ich büße einen Würfel ein habe aber die Gewissheit, daß Sascha mir dieses Mal glauben wird; ich fange nämlich an. 
Jeder Spieler erhält fünf oder sechs Würfel, deren Sechs durch einen Stern ersetzt wurde. Dieser gilt als Joker. Nun würfeln alle gleichzeitig, natürlich verdeckt, und schon geht das Gebluffe los. Der Startspieler beginnt mit seiner ersten Vermutung. Geschätzt wird die Häufigkeit einer bestimmten Augenzahl unter den Würfelbechern. Glaubt man (wie Jens) seinem Nachbarn nicht (nie), zweifelte aber zu Unrecht, dann verliert man die Differenz an Würfeln (Acht Zweier waren getippt, zehn gab es, so verliert der Zweifler zwei Würfel). Umgekehrt gilt das gleiche (Acht Zweier getippt, sechs waren es, der Tipper verliert zwei Würfel) Gewonnen hat, wer als letzter noch Würfel unter seinem Becher hat. 

Da "Bluff" sich sehr schnell spielt und auch sehr leicht zu erlernen ist, ist es immer ein Spaß für zwischendurch. Besonders als Auflockerung bei Spielen, die etwas länger dauern (z.B. Diplomatie, Die Macher oder Monopoly). Bluff! ist zwar ein Klassiker und Klasse dazu, aber der Preis ist dennoch zu hoch. 


 
Strategie / Taktik

  
Glück / Zufall
    
Interaktion
   
Anleitung / Material
    
Spielspaß
     
Preis / Leistung

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Kurzinfos
Bluff 
Gesamtbewertung
    
Autor
Richard Borg 
Verlag
Ravensburger 
Erscheinungsjahr
2001/ 1993 
Spieleranzahl
2 - 6 
Dauer
ca. 25 Min. 
Alter
ab 10 Jahren 
Preis
29,95 € 
Auszeichnungen
Spiel des Jahres 1993
Deutscher Spielepreis 1993 - 4. Platz